Supplemente verständlich nachschlagen
Suche nach Stoffnamen, Abkürzungen oder bekannten Bezeichnungen wie „Vitamin B8“. Die Einträge erklären Formen, Mengen, Einnahme und mögliche Risiken. Eigene Begriffserklärungen helfen bei mehrdeutigen Namen und häufig beworbenen Produkten.
Wichtig: Die Aufnahme in dieses Lexikon ist keine Einnahmeempfehlung. Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel und ersetzen weder eine ausgewogene Ernährung noch eine persönliche medizinische Beratung.
Angaben auf Präparaten vergleichen
Vergleiche die Nährstoffangaben von zwei oder drei Präparaten mit unserem kostenlosen Etikettenvergleich. Er macht mehrfach enthaltene Nährstoffe sichtbar; Dosierungen und Wechselwirkungen bewertet er nicht.
Welche Vitamine sind anerkannt, und warum fehlen manche B-Nummern?
Zu den 13 anerkannten Vitaminen gehören A, C, D, E, K und acht B-Vitamine: B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12. Die Nummerierung ist historisch gewachsen. Eine Lücke bedeutet nicht, dass ein weiteres Vitamin ergänzt werden muss.
Namen wie B8, B15 oder B17 werden trotzdem verwendet. Manche sind veraltet, andere regional gebräuchlich oder irreführend. Du findest sie hier als eigene Begriffserklärungen. Auch diese machen einen Stoff nicht automatisch zu einer sinnvollen Nahrungsergänzung.
DGE: Referenzwerte für die anerkannten Vitamine und weitere Nährstoffe
260 Einträge und 20 Begriffserklärungen gefunden
Filter zurücksetzen5-HTP
5-HTP ist eine Vorstufe von Serotonin. Präparate enthalten entweder isoliertes 5-HTP oder standardisierte Griffonia-Extrakte; beides ist nicht automatisch gleichzusetzen.
Eintrag öffnenAcerola
Acerola wird vor allem als natürliche Vitamin-C-Quelle vermarktet.
Eintrag öffnenAcetyl-L-Carnitin
Acetyl-L-Carnitin ist eine acetylierte Carnitinform und wird anders vermarktet als L-Carnitin.
Eintrag öffnenAFA-Algen
AFA-Produkte bestehen aus geernteten Cyanobakterien und können mit Toxinen verunreinigt sein.
Eintrag öffnenAgaricus blazei
Agaricus-blazei-Produkte werden als Pulver oder Extrakt vermarktet.
Eintrag öffnenAkazienfaser
Akazienfaser ist ein löslicher, fermentierbarer Ballaststoff.
Eintrag öffnenAlanin
Alanin ist eine nicht essenzielle Aminosäure und Teil des Glukose-Alanin-Zyklus.
Eintrag öffnenAlgen-Calcium
Algen-Calcium wird aus mineralisierten Rotalgen gewonnen und liefert vor allem Calcium.
Eintrag öffnenAlgenöl
Algenöl liefert je nach Produkt DHA, EPA oder beide Fettsäuren und ist eine fischfreie Omega-3-Quelle.
Eintrag öffnenAlpha-Galactosidase
Alpha-Galactosidase spaltet bestimmte Oligosaccharide aus Hülsenfrüchten.
Eintrag öffnenAlpha-GPC
Alpha-GPC ist eine Cholinverbindung und ein Zwischenprodukt des Phosphatidylcholin-Stoffwechsels.
Eintrag öffnenAlpha-Linolensäure
ALA ist eine essenzielle pflanzliche Omega-3-Fettsäure und kann nur begrenzt in EPA und DHA umgewandelt werden.
Eintrag öffnenAlpha-Liponsäure
Alpha-Liponsäure ist ein Cofaktor mitochondrialer Enzyme und zugleich als Arzneistoff bekannt.
Eintrag öffnenAlpha-S1-Casein-Hydrolysat
Lactium® ist ein Markenname von Ingredia für ein spezifisches Alpha-S1-Casein-Hydrolysat; andere Milchproteinhydrolysate sind nicht automatisch gleichwertig.
Eintrag öffnenAmerikanischer Ginseng
Amerikanischer Ginseng ist eine eigene Panax-Art mit anderem Ginsenosidprofil.
Eintrag öffnenAmylase
Amylase spaltet Stärke und ist Bestandteil vieler Verdauungsenzymmischungen.
Eintrag öffnenAnthocyane
Anthocyane sind rote, violette und blaue Pflanzenfarbstoffe.
Eintrag öffnenApfelpektin
Pektin ist ein löslicher, gelbildender Ballaststoff aus pflanzlichen Zellwänden.
Eintrag öffnenApigenin
Apigenin ist ein pflanzliches Flavon aus Kräutern und Gemüse. Belastbare Humanstudien zu isoliertem Apigenin als Schlafmittel sind begrenzt.
Eintrag öffnenArginin
Arginin ist eine bedingt essenzielle Aminosäure und Vorstufe von Stickstoffmonoxid.
Eintrag öffnenArtischockenextrakt
Artischockenblätter werden als Pulver oder Extrakt für Verdauungs- und Leberprodukte eingesetzt.
Eintrag öffnenAshwagandha
Ashwagandha wird als Wurzel- oder Blattextrakt angeboten; Produkte sind nicht untereinander austauschbar.
Eintrag öffnenAsparagin
Asparagin ist eine nicht essenzielle Aminosäure und normaler Bestandteil von Proteinen.
Eintrag öffnenAsparaginsäure
Asparaginsäure kommt in Proteinen vor; D-Asparaginsäure wird gesondert in Hormon- und Sportprodukten beworben.
Eintrag öffnenAstaxanthin
Astaxanthin ist ein rotes Carotinoid aus Mikroalgen und Meerestieren.
Eintrag öffnenBacopa
Bacopa wird in kognitiv beworbenen Pflanzenpräparaten eingesetzt.
Eintrag öffnenBaldrian
Baldrianwurzel wird in Schlaf- und Beruhigungsprodukten eingesetzt.
Eintrag öffnenBärentraubenblätter
Bärentraubenblätter enthalten Arbutin und gehören nicht in eine unkritische Langzeitanwendung.
Eintrag öffnenBCAA
BCAA-Produkte kombinieren Leucin, Isoleucin und Valin in unterschiedlichen Verhältnissen.
Eintrag öffnenBerberin
Berberin ist ein pharmakologisch aktiver Pflanzenstoff. Hier erfährst du, was zu Abnehmversprechen, Semaglutid und Wechselwirkungen bekannt ist.
Eintrag öffnenBeta-Alanin
Beta-Alanin ist eine nicht proteinbildende Aminosäure und Vorstufe von Carnosin im Muskel.
Eintrag öffnenBeta-Carotin
Beta-Carotin ist ein Carotinoid und kann abhängig vom Bedarf in Vitamin A umgewandelt werden.
Eintrag öffnenBeta-Glucane
Beta-Glucane sind unterschiedliche Ballaststoff- oder Zellwandverbindungen aus Hafer, Gerste, Hefe oder Pilzen.
Eintrag öffnenBetain
Betain dient als Methylgruppendonator und Osmolyt; Betain-HCl ist ein anderes Produktkonzept.
Eintrag öffnenBifidobacterium-Präparate
Bifidobakterien werden stammbezogen in Probiotika eingesetzt.
Eintrag öffnenBittermelone
Bittermelone wird als Lebensmittel und konzentriertes Blutzuckerprodukt angeboten.
Eintrag öffnenBockshornklee
Bockshornkleesamen werden als Gewürz, Lebensmittel und Extrakt genutzt.
Eintrag öffnenBor
Bor kommt in Lebensmitteln und Supplementen vor. Als essenzieller Nährstoff mit EU-Referenzwert ist es beim Menschen jedoch nicht anerkannt.
Eintrag öffnenBromelain
Bromelain ist ein Gemisch eiweißspaltender Enzyme aus Ananas.
Eintrag öffnenButyrat
Butyrat ist eine kurzkettige Fettsäure, die im Dickdarm aus fermentierbaren Ballaststoffen entstehen kann. Gereinigtes Butyrat gilt nicht als Postbiotikum.
Eintrag öffnenCalcium
Calcium ist ein zentraler Baustoff von Knochen und Zähnen und zugleich an Muskel-, Nerven- und Gerinnungsprozessen beteiligt.
Eintrag öffnenCaseinprotein
Casein ist das mengenmäßig wichtigste Milchprotein und wird langsamer verdaut als Molke.
Eintrag öffnenCatechine
Catechine sind Teepolyphenole; EGCG ist nur eine einzelne Verbindung daraus.
Eintrag öffnenChaga
Chaga wird als Pulver oder Extrakt angeboten und kann hohe Oxalatmengen enthalten.
Eintrag öffnenChlorella
Chlorella ist eine Mikroalge, deren Zellaufschluss und Nährstoffgehalt produktabhängig sind.
Eintrag öffnenChlorid
Chlorid ist ein lebensnotwendiger Elektrolyt und wird meist gemeinsam mit Natrium als Kochsalz aufgenommen.
Eintrag öffnenChlorophyll
Natürliches Chlorophyll und wasserlösliches Chlorophyllin sind unterschiedliche Stoffe.
Eintrag öffnenCholin
Cholin ist ein essenzieller Nährstoff, in der EU-Kennzeichnung jedoch ohne klassischen NRV.
Eintrag öffnenChondroitin
Chondroitinsulfat ist ein Glykosaminoglykan und wird häufig mit Glucosamin kombiniert.
Eintrag öffnenChrom
In Nahrungsergänzungsmitteln wird dreiwertiges Chrom eingesetzt. Aussagen zu Gewichtsverlust oder ausgeprägter Blutzuckerwirkung gehen häufig über die gesicherte Datenlage hinaus.
Eintrag öffnenCiticolin
Citicolin ist eine Cholin- und Cytidinverbindung mit spezifischem Novel-Food- und Produktkontext.
Eintrag öffnenCitrullin
Citrullin ist eine nicht proteinbildende Aminosäure und kann im Körper zu Arginin umgewandelt werden.
Eintrag öffnenCoenzym Q10
Coenzym Q10 ist Bestandteil der mitochondrialen Elektronentransportkette und kommt in oxidierter und reduzierter Form vor.
Eintrag öffnenCordyceps
Cordyceps-Produkte stammen meist aus kultivierten Arten oder Myzel und sind nicht identisch mit Wildmaterial.
Eintrag öffnenCoriolus
Coriolusprodukte werden aus Fruchtkörper oder Myzel hergestellt; arzneiliche Extrakte sind nicht mit Nahrungsergänzungen gleichzusetzen.
Eintrag öffnenCranberry
Cranberryprodukte werden als Saft, Pulver oder PAC-standardisierter Extrakt angeboten.
Eintrag öffnenCurcumin
Curcumin bezeichnet einen Hauptbestandteil aus Kurkuma; Präparate unterscheiden sich stark in Bioverfügbarkeit.
Eintrag öffnenCystein
Cystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure und Bestandteil von Proteinen.
Eintrag öffnenD-Mannose
D-Mannose ist ein Einfachzucker und wird in Harnwegsprodukten eingesetzt.
Eintrag öffnenD-Ribose
D-Ribose ist ein Zuckerbaustein von RNA und energierelevanten Molekülen.
Eintrag öffnenDHA
DHA ist eine langkettige Omega-3-Fettsäure und Bestandteil von Zellmembranen, besonders in Nervengewebe und Netzhaut.
Eintrag öffnenDiaminoxidase
DAO-Präparate sollen Histamin im Darmlumen abbauen; Histaminbeschwerden sind jedoch diagnostisch komplex.
Eintrag öffnenDIM
DIM ist ein Umwandlungsprodukt von Indol-3-Carbinol und wird in Hormonprodukten vermarktet.
Eintrag öffnenDulse
Dulse ist eine Rotalge, die als Flocken, Pulver oder Jodquelle angeboten wird.
Eintrag öffnenEAA
EAA-Produkte enthalten die neun essenziellen Aminosäuren in unterschiedlichen Mengen.
Eintrag öffnenEchinacea
Echinacea-Produkte unterscheiden sich nach Art, Pflanzenteil und Extraktion.
Eintrag öffnenEierschalenmembran
Eierschalenmembran enthält Kollagen, Glykosaminoglykane und weitere Proteine.
Eintrag öffnenEiprotein
Eiproteinpulver wird meist aus Eiklar hergestellt und liefert vollständiges Protein.
Eintrag öffnenEisen
Eisen ist für Sauerstofftransport und Blutbildung unverzichtbar. Eine Einnahme ohne geklärten Bedarf ist wegen möglicher Überladung und unerkannter Ursachen nicht sinnvoll.
Eintrag öffnenElektrolyte
Elektrolytprodukte kombinieren Mineralstoffe in sehr unterschiedlichen Mengen und Verhältnissen.
Eintrag öffnenElektrolytpulver
Elektrolytpulver liefern Mineralstoffe, teils Zucker, Süßstoffe oder Kohlenhydrate.
Eintrag öffnenEPA
EPA ist eine langkettige Omega-3-Fettsäure aus marinen Quellen und konzentrierten Präparaten.
Eintrag öffnenErbsenprotein
Erbsenprotein ist ein pflanzliches Protein mit relativ hohem Lysingehalt.
Eintrag öffnenExogene Ketone
Exogene Ketone erhöhen vorübergehend Ketonkörper im Blut, ohne dieselbe Stoffwechselsituation wie Fasten zu erzeugen.
Eintrag öffnenFatburner
Fatburner kombinieren häufig Koffein, Grüntee, Capsaicin und weitere Stimulanzien.
Eintrag öffnenFischöl
Fischöl ist eine Produktquelle für EPA und DHA; Gehalt, Oxidationsschutz und Reinheit unterscheiden sich.
Eintrag öffnenFisetin
Fisetin ist ein Flavonoid, das häufig mit Langlebigkeitsversprechen vermarktet wird.
Eintrag öffnenFlohsamenschalen
Flohsamenschalen sind stark quellende lösliche Ballaststoffe.
Eintrag öffnenFluorid
Fluorid unterstützt die Mineralisation der Zähne. Supplemente sind nur ein möglicher Zufuhrweg und müssen mit Zahnpflege, Trinkwasser und Alter abgestimmt werden.
Eintrag öffnenFokus-Komplex
Fokusprodukte kombinieren Koffein, Cholinformen, Aminosäuren und Pflanzenextrakte.
Eintrag öffnenFOS
FOS sind kurze Fruktanketten und werden präbiotisch fermentiert.
Eintrag öffnenFucoidan
Fucoidan ist ein sulfatiertes Polysaccharid aus Braunalgen und wird als isolierter Extrakt angeboten.
Eintrag öffnenGABA
GABA ist ein körpereigener Neurotransmitter; die Wirkung oral eingenommener GABA-Produkte ist nicht eindeutig.
Eintrag öffnenGamma-Linolensäure
GLA ist eine Omega-6-Fettsäure, die häufig über Borretsch-, Nachtkerzen- oder Johannisbeersamenöl angeboten wird.
Eintrag öffnenGelatine
Gelatine entsteht aus Kollagen und geliert in Flüssigkeit.
Eintrag öffnenGelenk-Komplex
Gelenkprodukte kombinieren häufig Glucosamin, Chondroitin, MSM, Kollagen und Pflanzenextrakte.
Eintrag öffnenGinkgo
Ginkgoextrakte werden aus Blättern hergestellt; Arzneiextrakte und Nahrungsergänzungen sind nicht gleichzusetzen.
Eintrag öffnenGlucomannan
Glucomannan ist ein sehr stark quellender löslicher Ballaststoff aus der Konjakwurzel.
Eintrag öffnenGlucosamin
Glucosamin ist ein Aminozucker und Bestandteil vieler Gelenkpräparate.
Eintrag öffnenGlutamin
Glutamin ist eine häufige Aminosäure im Körper und in Protein.
Eintrag öffnenGlutaminsäure
Glutaminsäure ist eine nicht essenzielle Aminosäure und kommt in Proteinen sowie als Glutamat vor.
Eintrag öffnenGlycerol
Glycerol wird in einzelnen Hydrations- und Pump-Produkten eingesetzt.
Eintrag öffnenGlycin
Glycin ist eine nicht essenzielle Aminosäure und Bestandteil unter anderem von Kollagen.
Eintrag öffnenGlycin – Einordnung bei Schlafprodukten
Dieser Eintrag ordnet die Verwendung von Glycin in Schlafprodukten ein. Es handelt sich nicht um einen zweiten Stoff, sondern um dieselbe Aminosäure wie im…
Eintrag öffnenGOS
GOS sind fermentierbare Oligosaccharide und Bestandteile mancher Präbiotika.
Eintrag öffnenGotu Kola
Centella-Extrakte werden für Haut, Venen und Kognition angeboten.
Eintrag öffnenGreens-Pulver
Greens-Pulver mischen Gemüse-, Gras-, Algen-, Pflanzen- und teils Mikronährstoffzutaten.
Eintrag öffnenGrünlippmuschel
Grünlippmuschelpulver und -extrakte enthalten Proteine, Lipide und weitere Bestandteile in variabler Zusammensetzung.
Eintrag öffnenGrüntee-Extrakt
Grünteeextrakte können Catechine und Koffein stark konzentrieren.
Eintrag öffnenGuarana
Guarana enthält Koffein und wird häufig in Energie- und Pre-Workout-Produkten eingesetzt.
Eintrag öffnenGymnema
Gymnema-Blattextrakte werden in Blutzucker- und Appetitprodukten eingesetzt.
Eintrag öffnenHagebutte
Hagebuttenpulver enthält Fruchtbestandteile und wird in Vitamin-C- oder Gelenkprodukten genutzt.
Eintrag öffnenHanfprotein
Hanfprotein wird aus entfetteten Hanfsamen gewonnen und enthält zusätzlich Ballaststoffe.
Eintrag öffnenHaut-Haare-Nägel-Komplex
Beauty-Produkte kombinieren oft Biotin, Zink, Selen, Silizium, Kollagen und Pflanzenstoffe.
Eintrag öffnenHeiliges Basilikum
Tulsi wird als Tee, Pulver und Extrakt angeboten.
Eintrag öffnenHericium
Hericiumpräparate werden aus Fruchtkörper oder Myzel hergestellt und häufig kognitiv beworben.
Eintrag öffnenHesperidin
Hesperidin ist ein Zitrusflavonoid und Bestandteil mancher Gefäß- und Antioxidantienprodukte.
Eintrag öffnenHistidin
Histidin ist eine essenzielle Aminosäure und Vorstufe von Histamin.
Eintrag öffnenHMB
HMB ist ein Metabolit der Aminosäure Leucin.
Eintrag öffnenHolunderbeere
Holunderbeeren werden gekocht als Lebensmittel und konzentriert als Sirup oder Extrakt genutzt.
Eintrag öffnenHopfen
Hopfenzapfen werden in Schlaf- und Beruhigungsmischungen eingesetzt.
Eintrag öffnenHyaluronsäure
Hyaluronsäure ist ein körpereigenes Glykosaminoglykan und wird oral sowie in Medizinprodukten eingesetzt.
Eintrag öffnenImmunsystem-Komplex
Immunprodukte kombinieren häufig Vitamin C, D, Zink, Selen und Pflanzenextrakte.
Eintrag öffnenIndol-3-Carbinol
Indol-3-Carbinol entsteht aus Glucosinolaten von Kreuzblütlern und bildet im Magen weitere Verbindungen.
Eintrag öffnenIngwerextrakt
Ingwerextrakte konzentrieren Scharfstoffe stärker als eine normale Gewürzmenge.
Eintrag öffnenInositol
Inositol ist ein körpereigener Stoff und Bestandteil von Lebensmitteln. Die ältere Bezeichnung „Vitamin B8“ ist missverständlich: Inositol gehört nicht zu den anerkannten essenziellen Vitaminen.
Eintrag öffnenIntra-Workout-Produkt
Intra-Workout-Produkte enthalten je nach Zweck Kohlenhydrate, Elektrolyte oder Aminosäuren.
Eintrag öffnenInulin
Inulin ist ein fermentierbarer Fruktan-Ballaststoff.
Eintrag öffnenIsoleucin
Isoleucin ist eine essenzielle verzweigtkettige Aminosäure.
Eintrag öffnenJod
Jod wird für die Bildung von Schilddrüsenhormonen benötigt. Sowohl zu wenig als auch zu viel kann bei empfindlicher Schilddrüse problematisch sein.
Eintrag öffnenKalium
Kalium ist der wichtigste positiv geladene Elektrolyt innerhalb der Zellen. Zu hohe und zu niedrige Blutwerte können den Herzrhythmus gefährden.
Eintrag öffnenKelp
Kelppräparate können sehr hohe und stark schwankende Jodmengen enthalten.
Eintrag öffnenKiefernrindenextrakt
Kiefernrindenextrakte enthalten Procyanidine und weitere Polyphenole; Daten können produktspezifisch sein.
Eintrag öffnenKnoblauchextrakt
Knoblauchpräparate unterscheiden sich stark nach Herstellung und Schwefelverbindungen.
Eintrag öffnenKoffein
Koffein ist ein Stimulans und steckt in Getränken sowie konzentrierten Sport- und Fokusprodukten.
Eintrag öffnenKollagenpeptide
Kollagenpeptide sind enzymatisch verkleinerte Kollagenproteine mit typischem Glycin- und Prolinprofil.
Eintrag öffnenKolostrum
Kolostrumpräparate werden aus der ersten Milch nach dem Kalben hergestellt und enthalten Proteine sowie Immunglobuline.
Eintrag öffnenKonjugierte Linolsäure
CLA bezeichnet mehrere Linolsäure-Isomere und wird vor allem in Produkten zur Körperzusammensetzung beworben.
Eintrag öffnenKreatin
Kreatin ist eine körpereigene Verbindung und unterstützt die schnelle Energiebereitstellung im Muskel.
Eintrag öffnenKreatinmonohydrat
Kreatinmonohydrat ist die am besten untersuchte Kreatinform.
Eintrag öffnenKrillöl
Krillöl enthält EPA und DHA teilweise an Phospholipide gebunden sowie Astaxanthin in variabler Menge.
Eintrag öffnenKupfer
Kupfer ist an Eisenstoffwechsel, Bindegewebe, Nervensystem und antioxidativen Enzymsystemen beteiligt. Zink und Kupfer beeinflussen sich gegenseitig.
Eintrag öffnenKurkuma
Kurkuma wird als Gewürz, Pulver und Ausgangsstoff für konzentrierte Extrakte verwendet.
Eintrag öffnenL-Carnitin
Carnitin transportiert langkettige Fettsäuren in Mitochondrien und wird im Körper selbst gebildet.
Eintrag öffnenL-Theanin
L-Theanin ist eine nicht proteinbildende Aminosäure aus Tee.
Eintrag öffnenLactobacillus-Präparate
Lactobacillus-Präparate umfassen viele neu klassifizierte Gattungen und Stämme mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Eintrag öffnenLactoferrin
Lactoferrin ist ein eisenbindendes Protein aus Milch und anderen Körpersekreten.
Eintrag öffnenLaktase
Laktase spaltet Milchzucker und wird produktbezogen bei Laktosemalabsorption eingesetzt.
Eintrag öffnenLavendelextrakt
Lavendel wird als Tee, Öl oder standardisiertes orales Präparat angeboten; Formen sind nicht austauschbar.
Eintrag öffnenLeber-Detox-Komplex
Detox-Produkte mischen Pflanzenextrakte, Cholin, Schwefelstoffe oder Abführkomponenten ohne einheitliche Definition.
Eintrag öffnenLecithin
Lecithin ist ein Gemisch verschiedener Phospholipide und kein einheitlicher Einzelstoff.
Eintrag öffnenLeucin
Leucin ist eine essenzielle verzweigtkettige Aminosäure und Bestandteil von Nahrungsprotein.
Eintrag öffnenLinolsäure
Linolsäure ist eine essenzielle Omega-6-Fettsäure und in der üblichen Ernährung weit verbreitet.
Eintrag öffnenLipase
Lipase spaltet Nahrungsfette; medizinische Pankreasenzyme sind von Nahrungsergänzungen zu unterscheiden.
Eintrag öffnenLöwenzahn
Löwenzahnwurzel und -kraut werden als Tee, Pulver oder Extrakt angeboten.
Eintrag öffnenLutein
Lutein ist ein Carotinoid und kommt unter anderem in der Makula des Auges vor.
Eintrag öffnenLycopin
Lycopin ist ein rotes Carotinoid aus Tomaten und anderen Früchten.
Eintrag öffnenLysin
Lysin ist eine essenzielle Aminosäure und Bestandteil aller vollständigen Proteine.
Eintrag öffnenMaca
Maca ist eine Knolle und wird als Pulver oder konzentrierter Extrakt angeboten.
Eintrag öffnenMagnesium
Magnesium ist an zahlreichen Enzymreaktionen beteiligt. Auf Präparaten zählt die ausgewiesene Magnesiummenge pro Tagesportion, nicht das Gesamtgewicht der Verbindung.
Eintrag öffnenMahlzeitenersatz
Mahlzeitenersatzprodukte ersetzen zeitweise eine Mahlzeit und unterliegen je nach Produkt besonderen Zusammensetzungsvorgaben.
Eintrag öffnenMaitake
Maitake ist Speisepilz und Ausgangsstoff für Beta-Glucan- oder D-Fraktion-Produkte.
Eintrag öffnenMangan
Mangan ist Bestandteil mehrerer Enzyme. Eine zusätzliche Einnahme ist bei ausgewogener Ernährung meist nicht notwendig.
Eintrag öffnenMariendistel
Mariendistelextrakte werden häufig mit einem Silymaringehalt deklariert.
Eintrag öffnenMate-Extrakt
Mate enthält Koffein und Polyphenole; Extrakte können deutlich konzentrierter sein als Tee.
Eintrag öffnenMCT-Öl
MCT-Öl besteht aus mittelkettigen Triglyceriden und wird schneller verstoffwechselt als viele langkettige Fette.
Eintrag öffnenMehrkomponentenprotein
Mehrkomponentenprotein kombiniert mehrere tierische oder pflanzliche Proteinquellen.
Eintrag öffnenMelatonin
Melatonin ist ein körpereigenes Hormon; Produktstatus und zulässige Mengen unterscheiden sich nach Land und Darreichung.
Eintrag öffnenMelisse
Melissenblätter werden als Tee, Pulver oder Extrakt angeboten.
Eintrag öffnenMethionin
Methionin ist eine essenzielle schwefelhaltige Aminosäure und Vorstufe mehrerer Stoffwechselverbindungen.
Eintrag öffnenMilchprotein
Milchprotein kombiniert Casein und Molkenprotein in milchtypischem Verhältnis.
Eintrag öffnenMolkenprotein
Molkenprotein ist ein schnell verdauliches Milchprotein mit hohem Anteil essenzieller Aminosäuren.
Eintrag öffnenMolybdän
Molybdän ist Bestandteil weniger, aber wichtiger Enzyme. Ein Mangel ist bei normaler Ernährung ausgesprochen selten.
Eintrag öffnenMönchspfeffer
Mönchspfefferfruchtextrakte können hormonelle Regelkreise beeinflussen und sind arzneinah.
Eintrag öffnenMoringa
Moringablätter werden als nährstoffreiches Pulver vermarktet; Zusammensetzung und Reinheit schwanken.
Eintrag öffnenMSM
MSM ist eine organische Schwefelverbindung in Gelenk- und Sportprodukten.
Eintrag öffnenMultimineralpräparat
Multimineralprodukte kombinieren mehrere Mengen- und Spurenelemente.
Eintrag öffnenMultivitaminpräparat
Multivitaminpräparate kombinieren mehrere Vitamine, oft zusätzlich Mineralstoffe.
Eintrag öffnenN-Acetylcystein
NAC ist ein Cysteinderivat und zugleich als Arzneistoff bekannt; Lebensmittel- und Arzneiprodukte sind klar zu unterscheiden.
Eintrag öffnenNADH
NADH ist eine reduzierte Coenzymform und wird in empfindlichen Spezialpräparaten angeboten.
Eintrag öffnenNatrium
Natrium ist ein lebensnotwendiger Elektrolyt. In Deutschland stammt die Zufuhr überwiegend aus Kochsalz und verarbeiteten Lebensmitteln; zusätzliche Präparate sind im Alltag meist nicht die…
Eintrag öffnenNattokinase
Nattokinase ist ein Enzym aus fermentierten Sojabohnen und wird mit Gerinnungswirkungen beworben.
Eintrag öffnenNicotinamid-Ribosid
Nicotinamid-Ribosid ist eine Vitamin-B3-verwandte NAD-Vorstufe mit Novel-Food-Bedingungen.
Eintrag öffnenNMN
NMN wird als NAD-Vorstufe vermarktet; der EU-Rechtsstatus ist produkt- und zeitabhängig gesondert zu prüfen.
Eintrag öffnenOmega-3-Fettsäuren
Omega-3 ist ein Sammelbegriff für mehrere Fettsäuren, darunter ALA, EPA und DHA.
Eintrag öffnenOPC
OPC ist kein einzelner Stoff, sondern eine Gruppe oligomerer Proanthocyanidine.
Eintrag öffnenOrnithin
Ornithin ist eine nicht proteinbildende Aminosäure im Harnstoffzyklus.
Eintrag öffnenPalmitoleinsäure
Palmitoleinsäure ist eine einfach ungesättigte Fettsäure, die als Omega-7-Präparat angeboten wird.
Eintrag öffnenPanax Ginseng
Panax ginseng enthält Ginsenoside in je nach Art und Extrakt unterschiedlicher Zusammensetzung.
Eintrag öffnenPapain
Papain ist ein eiweißspaltendes Enzym aus Papaya-Latex.
Eintrag öffnenPassionsblume
Passionsblumenkraut wird in beruhigenden Kombinationsprodukten verwendet.
Eintrag öffnenPhenylalanin
L-Phenylalanin ist eine essenzielle proteinogene Aminosäure und Vorstufe von Tyrosin; DL-Phenylalanin enthält zusätzlich D-Phenylalanin und ist nicht mit reinem L-Phenylalanin gleichzusetzen.
Eintrag öffnenPhosphatidylcholin
Phosphatidylcholin ist ein Phospholipid und eine Cholinquelle.
Eintrag öffnenPhosphatidylserin
Phosphatidylserin ist ein Membranphospholipid und wird meist für kognitive oder stressbezogene Zwecke vermarktet.
Eintrag öffnenPhosphor
Phosphor liegt im Körper und in Lebensmitteln überwiegend als Phosphat vor. Eine Unterversorgung ist bei üblicher Mischkost selten.
Eintrag öffnenPostbiotika
Postbiotika sind Zubereitungen aus inaktivierten Mikroorganismen und/oder deren Bestandteilen, für die ein gesundheitlicher Nutzen gezeigt wurde; gereinigte mikrobielle Metabolite allein erfüllen diese Konsensusdefinition nicht.
Eintrag öffnenPQQ
PQQ ist ein redoxaktiver Stoff mit Novel-Food-Status und begrenzter Human-Datenlage.
Eintrag öffnenPre-Workout-Booster
Pre-Workout-Produkte kombinieren häufig Koffein, Citrullin, Beta-Alanin, Kreatin und Pflanzenextrakte.
Eintrag öffnenProbiotika
Probiotika sind ein Oberbegriff; aussagekräftig sind nur klar benannte Stämme in definierter Menge und für eine konkret geprüfte Anwendung.
Eintrag öffnenProlin
Prolin ist eine nicht essenzielle Aminosäure und besonders häufig in Kollagen.
Eintrag öffnenProtease
Proteasepräparate enthalten ein oder mehrere eiweißspaltende Enzyme.
Eintrag öffnenPterostilben
Pterostilben ist ein mit Resveratrol verwandtes Stilben.
Eintrag öffnenQuercetin
Quercetin ist ein Flavonoid; Präparate unterscheiden sich stark in Löslichkeit und Bioverfügbarkeit.
Eintrag öffnenRecovery-Produkt
Recovery-Produkte kombinieren meist Protein, Kohlenhydrate und teils Elektrolyte oder Kreatin.
Eintrag öffnenReishi
Reishi wird als Fruchtkörper-, Myzelpulver oder Extrakt angeboten.
Eintrag öffnenReisprotein
Reisprotein ist ein pflanzliches Protein und wird häufig mit Erbsenprotein kombiniert.
Eintrag öffnenResistente Stärke
Resistente Stärke wird im Dünndarm nicht vollständig verdaut und im Dickdarm fermentiert.
Eintrag öffnenResveratrol
Resveratrol ist ein Stilben aus Trauben und weiteren Pflanzen.
Eintrag öffnenRhodiola
Rhodiola-Extrakte werden als Adaptogen angeboten; Standardisierung und Datenlage variieren.
Eintrag öffnenRote-Bete-Extrakt
Rote-Bete-Produkte liefern je nach Herstellung Nitrat und Pflanzenstoffe in sehr unterschiedlicher Menge.
Eintrag öffnenRotklee
Rotkleeextrakte liefern Isoflavone und werden vor allem in Wechseljahresprodukten eingesetzt.
Eintrag öffnenRutin
Rutin ist ein Quercetinglycosid und wird häufig in Gefäßprodukten kombiniert.
Eintrag öffnenS-Adenosylmethionin
SAMe ist ein körpereigener Methylgruppendonator und in manchen Ländern Arzneistoff.
Eintrag öffnenSaccharomyces boulardii
Saccharomyces boulardii ist eine probiotisch eingesetzte Hefe und nicht mit bakteriellen Probiotika gleichzusetzen.
Eintrag öffnenSafranextrakt
Safranextrakte werden in Stimmung-, Schlaf- und Appetitprodukten eingesetzt.
Eintrag öffnenSägepalme
Sägepalmenfruchtextrakte werden für Prostata- und Haarprodukte vermarktet.
Eintrag öffnenSchisandra
Schisandra-Beeren und Extrakte enthalten Lignane und werden in Adaptogenmischungen eingesetzt.
Eintrag öffnenSchlaf-Komplex
Schlaf-Komplexe mischen häufig Melatonin, Pflanzen, Aminosäuren, Magnesium oder GABA.
Eintrag öffnenSchwangerschaftspräparat
Schwangerschaftspräparate kombinieren meist Folat, Jod und weitere Nährstoffe in zielgruppenspezifischer Zusammensetzung.
Eintrag öffnenSchwarztee-Extrakt
Schwarzteeextrakte konzentrieren Theaflavine, Catechine und teilweise Koffein.
Eintrag öffnenSelen
Selen ist Bestandteil spezialisierter Enzyme. Die Spanne zwischen ausreichender und dauerhaft zu hoher Zufuhr ist vergleichsweise eng.
Eintrag öffnenSenioren-Multinährstoff
Seniorenprodukte verändern häufig Vitamin-, Mineralstoff- und Pflanzenstoffmengen gegenüber normalen Multivitaminen.
Eintrag öffnenSerin
Serin ist eine nicht essenzielle Aminosäure und an mehreren Stoffwechselwegen beteiligt.
Eintrag öffnenSerrapeptase
Serrapeptase ist ein proteolytisches Enzym mit begrenzter Datenlage und uneinheitlichem Rechtsstatus.
Eintrag öffnenShiitake-Extrakt
Shiitakeextrakte unterscheiden sich deutlich vom gekochten Speisepilz.
Eintrag öffnenSibirischer Ginseng
Eleutherococcus ist botanisch kein echter Ginseng und enthält andere Leitsubstanzen.
Eintrag öffnenSilizium
Silizium kommt in Lebensmitteln und im menschlichen Gewebe vor. Ob es für Menschen essenziell ist, ist bislang nicht abschließend geklärt.
Eintrag öffnenSoja-Isoflavone
Soja-Isoflavone sind phytoöstrogen wirkende Pflanzenstoffe und werden konzentriert angeboten.
Eintrag öffnenSojaprotein
Sojaprotein ist ein pflanzliches Protein mit vollständigem Aminosäureprofil.
Eintrag öffnenSpermidin
Spermidin ist ein Polyamin und wird häufig aus Weizenkeimen angereichert.
Eintrag öffnenSphingomyelin
Sphingomyelin ist ein Membranlipid und Bestandteil mancher Milchlipid- oder Spezialpräparate.
Eintrag öffnenSpirulina
Spirulina ist eine Cyanobakterien-Biomasse und keine Quelle für zuverlässig wirksames Vitamin B12.
Eintrag öffnenSulforaphan
Sulforaphan entsteht aus Glucoraphanin durch das Enzym Myrosinase.
Eintrag öffnenSynbiotika
Synbiotika kombinieren lebende Mikroorganismen mit einem dazu vorgesehenen Substrat.
Eintrag öffnenTaurin
Taurin ist eine schwefelhaltige Verbindung, aber keine proteinbildende Aminosäure.
Eintrag öffnenTeilhydrolysiertes Guarkernmehl
PHGG ist ein löslicher Ballaststoff aus teilweise abgebautem Guarkernmehl.
Eintrag öffnenTestosteron-Booster
Testosteron-Booster kombinieren Pflanzen, Mineralstoffe und Aminosäuren mit hormonbezogenen Werbeaussagen.
Eintrag öffnenTeufelskralle
Teufelskrallenwurzel wird in Gelenk- und Verdauungsprodukten eingesetzt.
Eintrag öffnenThreonin
Threonin ist eine essenzielle Aminosäure und Bestandteil von Proteinen und Schleimproteinen.
Eintrag öffnenTraubensilberkerze
Traubensilberkerzenextrakte werden bei Wechseljahresbeschwerden angeboten.
Eintrag öffnenTribulus terrestris
Tribulus wird vor allem in Testosteron- und Sportprodukten vermarktet.
Eintrag öffnenTryptophan
Tryptophan ist eine essenzielle Aminosäure und Vorstufe unter anderem von Serotonin und Melatonin.
Eintrag öffnenTyrosin
Tyrosin ist eine Aminosäure und Vorstufe von Katecholaminen sowie Schilddrüsenhormonen.
Eintrag öffnenUndenaturiertes Typ-II-Kollagen
Undenaturiertes Typ-II-Kollagen unterscheidet sich deutlich von hydrolysierten Kollagenpeptiden; Daten zu UC-II® beziehen sich auf eine spezifische Markenzutat.
Eintrag öffnenValin
Valin ist eine essenzielle verzweigtkettige Aminosäure.
Eintrag öffnenVerdauungsenzym-Mischung
Verdauungsenzymmischungen kombinieren häufig Protease, Lipase, Amylase und weitere Enzyme.
Eintrag öffnenVitamin A
Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin. Vorgeformtes Vitamin A und Provitamin-A-Carotinoide werden im Körper unterschiedlich verarbeitet.
Eintrag öffnenVitamin B1
Vitamin B1 ist ein wasserlösliches Vitamin, das eng mit der Energiegewinnung und der normalen Funktion des Nervensystems verbunden ist.
Eintrag öffnenVitamin B12
Vitamin B12 ist für Blutbildung, Zellteilung und Nervensystem wichtig. Aufnahme und Speicherung sind komplexer als die reine Mengenangabe auf einem Präparat vermuten lässt.
Eintrag öffnenVitamin B2
Vitamin B2 ist ein wasserlösliches Vitamin und Bestandteil mehrerer Enzymsysteme des Energie- und Zellstoffwechsels.
Eintrag öffnenVitamin B3
Niacin umfasst Nicotinsäure und Nicotinamid. Beide gehören zu Vitamin B3, unterscheiden sich aber deutlich bei Wirkung und Verträglichkeit hoher Dosierungen.
Eintrag öffnenVitamin B5
Pantothensäure ist Bestandteil von Coenzym A und wirkt dadurch an zahlreichen Stoffwechselreaktionen mit.
Eintrag öffnenVitamin B6
Vitamin B6 bezeichnet mehrere verwandte Verbindungen. Es ist besonders für den Aminosäurestoffwechsel, die Blutbildung und das Nervensystem bedeutsam.
Eintrag öffnenVitamin B7
Biotin ist ein wasserlösliches Vitamin und Cofaktor mehrerer Enzyme. Es wird häufig für Haut, Haare und Nägel beworben, obwohl entsprechende Beschwerden viele Ursachen haben…
Eintrag öffnenVitamin B9
Folat ist der Oberbegriff für natürlich vorkommende und zugesetzte Folatverbindungen. Folsäure ist die klassische synthetische Form.
Eintrag öffnenVitamin C
Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin und Antioxidans. Es unterstützt unter anderem Bindegewebe, Immunsystem und Eisenaufnahme.
Eintrag öffnenVitamin D
Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin mit Hormoncharakter. Der Körper kann es unter geeigneter UV-B-Strahlung in der Haut bilden.
Eintrag öffnenVitamin D plus K
Kombinationsprodukte verbinden Vitamin D mit Vitamin K, meist K2.
Eintrag öffnenVitamin E
Vitamin E umfasst mehrere fettlösliche Verbindungen. Für die menschliche Versorgung ist vor allem Alpha-Tocopherol relevant.
Eintrag öffnenVitamin K
Vitamin K umfasst Phyllochinon und verschiedene Menachinone. Es ist vor allem für Blutgerinnung und Knochenstoffwechsel relevant.
Eintrag öffnenVitamin-B-Komplex
B-Komplexe kombinieren mehrere B-Vitamine in teils sehr hohen und ungleichen Mengen.
Eintrag öffnenWeidenrinde
Weidenrindenextrakte enthalten Salicinverbindungen und sind pharmakologisch relevant.
Eintrag öffnenWeight Gainer
Weight Gainer sind energiereiche Pulver aus Kohlenhydraten, Protein und Zusätzen.
Eintrag öffnenWeihrauch
Weihrauchextrakte werden aus Harz hergestellt und auf Boswelliasäuren standardisiert.
Eintrag öffnenWhey-Hydrolysat
Whey-Hydrolysat enthält teilweise vorgespaltene Proteinpeptide.
Eintrag öffnenWhey-Isolat
Whey-Isolat ist stärker gereinigt und enthält meist weniger Laktose und Fett als Konzentrat.
Eintrag öffnenWhey-Konzentrat
Whey-Konzentrat enthält neben Protein variable Mengen Laktose, Fett und Mineralstoffe.
Eintrag öffnenZeaxanthin
Zeaxanthin ist ein Carotinoid und wird häufig mit Lutein kombiniert.
Eintrag öffnenZimtextrakt
Zimtextrakte unterscheiden sich nach Art und Cumaringehalt.
Eintrag öffnenZink
Zink ist an vielen Enzymen, Immunprozessen und der Zellteilung beteiligt. Eine langfristig hohe Einnahme kann den Kupferstoffwechsel stören.
Eintrag öffnenBegriffserklärung
Vitamin B8: Inositol oder Biotin?
„Vitamin B8“ ist kein eindeutiger Stoffname. Damit ist häufig Inositol gemeint, das heute nicht zu den anerkannten essenziellen Vitaminen zählt. In den Niederlanden heißt dagegen Biotin auch B8; hier ist B7 gebräuchlich. Auf dem Etikett ist deshalb der ausgeschriebene Name entscheidend.
Begriffserklärung
Vitamin B4: die Bezeichnung bei Cholin
Cholin wird gelegentlich als „Vitamin B4“ bezeichnet. Es gehört nicht zu den acht anerkannten B-Vitaminen, ist aber ein essenzieller Nährstoff: Die körpereigene Bildung reicht nicht für die gesamte Versorgung aus. „Kein Vitamin“ bedeutet hier also keineswegs „unnötig“.
Quellen zur Erklärung
- NIH ODS: Cholin als essenzieller Nährstoff, Quellen und Verträglichkeit
- US-Justizministerium, 1999: historischer Beleg für die Bezeichnung B4 bei Cholinchlorid; keine gesundheitliche Bewertung
- DGE: Referenzwerte für die anerkannten Vitamine und weitere Nährstoffe
Stand: 07.10.2026
Begriffserklärung
Vitamin B10: PABA
B10 und Bx sind ältere Bezeichnungen für Para-Aminobenzoesäure, kurz PABA. Beim Menschen ist PABA kein anerkanntes Vitamin. Der Name belegt weder einen Bedarf an einem Präparat noch einen Nutzen für Haare oder Sonnenschutz. Allergische Reaktionen und bei hohen Mengen Vergiftungen sind möglich.
Begriffserklärung
Vitamin B11: ein weiterer Name für Folat
In den Niederlanden ist B11 eine gebräuchliche Bezeichnung im Zusammenhang mit Folat und Folsäure. Gemeint ist kein zusätzliches Vitamin neben B9. Folat bezeichnet die Vitaminverbindungen insgesamt; Folsäure ist eine bestimmte synthetische Form, die häufig in Präparaten und angereicherten Lebensmitteln vorkommt.
Quellen zur Erklärung
- Voedingscentrum: Folsäure und die niederländische Bezeichnung Vitamin B11
- DGE: Folat, Folsäure und Referenzwerte
Stand: 07.10.2026
Begriffserklärung
Vitamin B13: Orotsäure
Orotsäure wurde früher als „Vitamin B13“ bezeichnet. Sie ist am Stoffwechsel von Pyrimidinbausteinen beteiligt, aber kein anerkanntes essenzielles Vitamin. Der historische Name begründet keine Einnahmeempfehlung. Auch Orotate als Mineralstoffverbindungen müssen gesondert bewertet werden; „B13“ ist kein Sicherheitsnachweis.
Begriffserklärung
Vitamin B15: Pangamsäure
„Vitamin B15“ ist eine historische und werbliche Bezeichnung für Pangamsäure beziehungsweise Pangamate. Ein anerkannter Vitaminbedarf oder ein entsprechendes Mangelsyndrom ist nicht belegt. Unter diesem Namen wurden unterschiedlich zusammengesetzte Präparate angeboten. Die Bezeichnung allein erlaubt deshalb keine verlässliche Aussage über Inhalt, Nutzen oder Sicherheit.
Quellen zur Erklärung
Stand: 07.10.2026
Begriffserklärung
Vitamin B17: Amygdalin und Laetril
„Vitamin B17“ ist eine irreführende Bezeichnung im Zusammenhang mit Amygdalin und Laetril. Amygdalin und Laetril sind keine anerkannten Vitamine. Die Namen werden oft austauschbar benutzt, können aber unterschiedliche Verbindungen oder Präparate meinen. Ein Nutzen als Krebsbehandlung ist nicht belegt. Bei der Einnahme kann giftige Blausäure freigesetzt werden; schwere und tödliche Vergiftungen sind möglich. Nicht zur Selbstbehandlung von Krebs verwenden.
Quellen zur Erklärung
Stand: 07.10.2026
Begriffserklärung
Vitamin F: essenzielle Fettsäuren
„Vitamin F“ ist eine ältere Sammelbezeichnung für essenzielle Fettsäuren, insbesondere Linolsäure und Alpha-Linolensäure. Es handelt sich nicht um ein einzelnes Vitamin. Linolsäure gehört zu den Omega-6-Fettsäuren, Alpha-Linolensäure zu den Omega-3-Fettsäuren. Ein beliebiges Omega-3-Produkt ist damit nicht automatisch dasselbe.
Begriffserklärung
Vitamin H: Biotin
Vitamin H ist ein anderer Name für Biotin, das im deutschsprachigen Raum auch Vitamin B7 heißt. Es ist kein zusätzliches Vitamin. Für Biotin ist besonders wichtig: Präparate können bestimmte Laboruntersuchungen verfälschen. Vor einer Blutabnahme sollte die Praxis wissen, welches Produkt in welcher Menge eingenommen wird.
Quellen zur Erklärung
Stand: 07.10.2026
Begriffserklärung
Vitamin PP: Niacin
Vitamin PP ist eine ältere Bezeichnung für Niacin, also Vitamin B3. Sie geht auf den Schutz vor der Mangelerkrankung Pellagra zurück. Zu Niacin zählen Nicotinsäure und Nicotinamid. Diese Formen unterscheiden sich bei hohen Mengen deutlich in ihren unerwünschten Wirkungen; die Namen sollten auf dem Etikett nicht übergangen werden.
Quellen zur Erklärung
- ANSES: Niacin und die ältere Bezeichnung Vitamin PP
- BfR: Unterschiede zwischen Nicotinsäure, Nicotinamid und weiteren Niacinformen
Stand: 07.10.2026
Begriffserklärung
ALA: zwei unterschiedliche Stoffe
Das Kürzel ALA kann Alpha-Linolensäure oder Alpha-Liponsäure bedeuten. Alpha-Linolensäure ist eine essenzielle Omega-3-Fettsäure. Alpha-Liponsäure ist ein anderer Stoff, der an körpereigenen Enzymreaktionen beteiligt ist. Anwendungen, Mengen und Studien lassen sich zwischen beiden nicht übertragen.
Quellen zur Erklärung
- NIH ODS: ALA als Alpha-Linolensäure und essenzielle Omega-3-Fettsäure
- NIH ODS: Alpha-Liponsäure, Abkürzung ALA und ihre Rolle als Cofaktor
Stand: 07.10.2026
Begriffserklärung
L-Glycin: keine besondere Glycinform
Glycin besitzt kein chirales Zentrum. Anders als bei vielen anderen Aminosäuren gibt es deshalb keine getrennte L- und D-Form. Die gelegentliche Aufschrift „L-Glycin“ beschreibt keine besondere, besser verfügbare Variante. Der eindeutige Stoffname lautet Glycin.
Begriffserklärung
Vitamin P: eine alte Bezeichnung für Flavonoide
„Vitamin P“ wurde früher als Sammelbezeichnung für bestimmte Flavonoide verwendet. Dazu gehören Pflanzenstoffe wie Rutin. Es handelt sich nicht um ein zusätzliches anerkanntes Vitamin. Aussagen über einen einzelnen Stoff oder Extrakt lassen sich nicht pauschal auf alle Bioflavonoide übertragen.
Quellen zur Erklärung
- Historische Originalveröffentlichung, 1951: Bioflavonoide und die Bezeichnung Vitamin P
- DGE: Referenzwerte für die anerkannten Vitamine und weitere Nährstoffe
Stand: 07.10.2026
Begriffserklärung
Vitamin U: S-Methylmethionin
„Vitamin U“ ist eine ältere Bezeichnung für S-Methylmethionin. Der Stoff kommt in Pflanzen vor, zählt aber nicht zu den anerkannten essenziellen Vitaminen. Aus seinem Vorkommen oder aus Zellversuchen lässt sich weder ein allgemeiner Supplementbedarf noch eine gesicherte Behandlung von Magenbeschwerden ableiten.
Begriffserklärung
Shilajit / Mumijo
Shilajit, auch Mumijo genannt, ist eine dunkelbraune, harzähnliche Naturmasse aus Gebirgsregionen. Sie enthält ein wechselndes Gemisch organischer Stoffe und Mineralien und wird als Paste, Pulver oder Kapsel angeboten.
Nutzen, Grenzen und Anwendung
Was ist vom Nutzen belegt?
Kleine Humanstudien untersuchten bestimmte gereinigte Zubereitungen, unter anderem im Zusammenhang mit Testosteron und körperlicher Leistung. Daraus folgt kein verlässlicher Nutzen für alle Menschen oder jedes Produkt. Eine allgemein wirksame und langfristig sichere Tagesmenge lässt sich aus diesen Daten nicht bestimmen.
Worauf kommt es bei der Qualität an?
Behördliche Untersuchungen fanden bei einzelnen Produkten untypische Zusammensetzungen oder unerwünschte Mineralölbestandteile. Weitere Analysen zeigen mögliche Belastungen mit Metallen. Das trifft nicht automatisch auf jedes Produkt zu. Nachvollziehbare Prüfberichte zur konkreten Charge sind aussagekräftiger als „gereinigt“ oder ein hoher Fulvinsäuregehalt. Solche Prüfungen belegen aber keine gesundheitliche Wirkung. Angaben wie „eine Messerspitze“ sind keine genaue Dosierung; Beschwerden oder ein vermuteter Hormonmangel gehören medizinisch abgeklärt.
Quellen zur Erklärung
- CVUA Stuttgart, 31.08.2026: Shilajit als Social-Media-Trend und Ergebnisse behördlicher Produktuntersuchungen
- OPSS / Uniformed Services University: Identität, begrenzte Humanstudien und Schadstoffrisiken
- Pandit et al.: 90-tägige Studie mit einer bestimmten gereinigten Shilajit-Zubereitung bei Männern; keine Aussage zu beliebigen Produkten
Stand: 10.10.2026
Begriffserklärung
Sea Moss / Irisches Moos
Irisches Moos ist die Rotalge Chondrus crispus. Unter dem Namen Sea Moss werden auch andere Rotalgen wie Gracilaria angeboten. Die Art gehört deshalb zur Produktbeschreibung. Sea Moss ist kein anderer Name für Kelp.
Nutzen, Grenzen und Anwendung
Was liefert Sea Moss?
Sea Moss enthält gelbildende Kohlenhydrate und je nach Herkunft unterschiedliche Mineralstoffmengen. Ein medizinischer Nutzen ist bisher nicht belegt. Für die Einnahme mit einem Gesundheitsziel lässt sich keine allgemein passende Tagesportion empfehlen.
Jod und unerwünschte Stoffe prüfen
Zu viel Jod kann die Schilddrüsenfunktion stören. Eine Löffelangabe oder das Gewicht des Algenpulvers zeigt die Jodzufuhr nicht zuverlässig. Achte auf den Jodgehalt und nachvollziehbare Schadstoffanalysen der Charge. Bei Schilddrüsenerkrankungen die Verwendung vorher ärztlich besprechen. In der Stillzeit Sea Moss meiden, solange ausreichend niedrige Jod- und Schadstoffgehalte nicht nachgewiesen sind.
Begriffserklärung
Cortisol Cocktail / Adrenal Cocktail
Der Trendname bezeichnet meist ein Getränk aus Orangensaft, Kokoswasser und Salz, teils ergänzt durch Mineralstoffpulver. Ein nachgewiesener Effekt auf einen erhöhten Cortisolspiegel lässt sich daraus nicht ableiten. Die Mischung ist keine Behandlung einer Nebennierenerkrankung.
Nutzen, Grenzen und Anwendung
Warum die Zutaten wichtig sind
Saft liefert Zucker, Salz zusätzliches Natrium und Kokoswasser Kalium. Mineralstoffpulver können die Mengen weiter erhöhen. Bei Nierenerkrankungen, Bluthochdruck oder einer verordneten Begrenzung von Kalium oder Salz ist die Mischung nicht pauschal geeignet. Die Nährstofffunktion einzelner Zutaten beweist keine stresssenkende Wirkung des fertigen Getränks. Bei anhaltender Erschöpfung sollte die Ursache geklärt werden.
Quellen zur Erklärung
Stand: 10.10.2026
Begriffserklärung
Sleepy Girl Mocktail
Hinter dem Namen steckt meist Sauerkirschsaft mit Magnesium, teils ergänzt durch ein weiteres Getränk. Kleine Studien zu einzelnen Zutaten beweisen keine verlässliche Schlafwirkung der fertigen Mischung. Ein allgemeiner Nutzen bei Schlafproblemen ist damit nicht gesichert.
Nutzen, Grenzen und Anwendung
Was vor dem Ausprobieren zählt
Zusätzliches Magnesium kann Durchfall verursachen; bei eingeschränkter Nierenfunktion ist besondere Vorsicht nötig. Prüfe die tatsächliche Magnesiummenge und rechne andere Präparate mit. Saft und gesüßte Zusätze liefern Zucker. Bei anhaltenden Schlafproblemen ist eine Abklärung hilfreicher als immer neue Getränkemischungen. Bei lautem Schnarchen mit Atemaussetzern ist ein Schlafdrink keine geeignete Lösung.
Begriffserklärung
Pilzkaffee / Mushroom Coffee
Pilzkaffee, auch Mushroom Coffee genannt, verbindet meist Kaffee mit Pilzpulver oder Pilzextrakten. Häufig enthalten die Mischungen Reishi, Chaga oder Hericium, bekannt als Lion’s Mane. Welche Bestandteile und Mengen in einer Tasse stecken, unterscheidet sich je nach Produkt.
Nutzen, Grenzen und Anwendung
Was ist vom Nutzen belegt?
Pilzkaffee wird häufig für mehr Konzentration, weniger Stress oder ein stärkeres Immunsystem beworben. Ein zusätzlicher Nutzen beliebiger Pilzkaffeemischungen für diese Ziele ist bisher nicht ausreichend belegt. Kleine Studien zu einzelnen Pilzpräparaten lassen sich nicht ohne Weiteres auf andere Mischungen und Mengen übertragen. Auch die Bezeichnung „adaptogen“ ist kein Wirksamkeitsnachweis für das fertige Getränk.
Wie viel Koffein steckt darin?
Pilzkaffee ist nicht automatisch koffeinfrei und enthält auch nicht grundsätzlich halb so viel Koffein wie gewöhnlicher Kaffee. Entscheidend sind Produkt und Zubereitung. Wenn du Koffein reduzieren möchtest, vergleiche die Milligramm pro zubereiteter Portion. Rechne weitere Quellen wie Tee oder Energydrinks mit. Eine kleinere Koffeinmenge sagt nichts über Nutzen und Sicherheit der Pilzzusätze aus.
Was lässt sich auf dem Etikett prüfen?
Achte auf die vollständige Zutatenliste, die einzelnen Pilzarten und ihre Mengen pro Portion. Pilzpulver und Extrakte sind nicht gleich: Bei einem Extrakt werden bestimmte Bestandteile angereichert. Ein hoher Extraktanteil beweist keinen größeren gesundheitlichen Nutzen. Fehlen Mengenangaben, lässt sich die Mischung schwer beurteilen. Eine wissenschaftlich gesicherte allgemeine Tagesdosis für Pilzkaffee gibt es nicht.
Bei welchen Zutaten ist Vorsicht nötig?
Bei einer bekannten Allergie gegen einen Bestandteil solltest du die Mischung meiden. Wenn du Gerinnungshemmer oder Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems einnimmst, kläre insbesondere Reishi vorher ärztlich oder in der Apotheke ab. Bei Nierenerkrankungen oder einer Neigung zu Oxalatsteinen ist Chaga relevant: Nach hoher oder langfristiger Aufnahme von Chagapulver wurden Nierenschäden beschrieben. Das belegt keine Nierenschädigung durch jede Tasse Pilzkaffee; Pilzart, Menge und Dauer sind entscheidend.
Was gilt in Schwangerschaft und Stillzeit?
Die Sicherheit solcher Mischungen lässt sich in Schwangerschaft und Stillzeit nicht pauschal beurteilen. Lass die konkrete Mischung vor der Verwendung ärztlich prüfen. Ein niedriger Koffeingehalt beantwortet die Sicherheitsfrage für die übrigen Zutaten nicht.
Quellen zur Erklärung
- Cleveland Clinic: Pilzkaffee, typische Zutaten und Grenzen der beworbenen Vorteile
- Memorial Sloan Kettering: Hericium / Lion’s Mane, begrenzte klinische Daten und Unterschiede zwischen Lebensmitteln und Präparaten
- EFSA: Koffein, unterschiedliche Gehalte und die Zufuhr aus mehreren Quellen
- Memorial Sloan Kettering: Reishi, Gerinnungshemmer und Immunsuppressiva
- Memorial Sloan Kettering: Chaga und Fallberichte zu Nierenschäden nach hoher beziehungsweise langfristiger Pulveraufnahme
- NCCIH: produktabhängige Wirkungen und Risiken von Präparaten; Datenlücken in Schwangerschaft und Stillzeit
Stand: 10.10.2026
Begriffserklärung
Magnesium-L-Threonat
Magnesium-L-Threonat ist eine Verbindung aus Magnesium und L-Threonsäure. Es handelt sich um eine Magnesiumform, keinen zusätzlichen Nährstoff. Beworben wird sie besonders für Gedächtnis und Schlaf. Die Bewertung ihrer Sicherheit und Magnesiumverfügbarkeit bestätigt noch keinen besonderen Nutzen für diese Ziele.
Nutzen, Grenzen und Anwendung
Was zeigen die Studien?
Eine 2026 veröffentlichte Studie mit 100 Erwachsenen zwischen 18 und 45 Jahren mit selbst berichteten Schlafproblemen dauerte sechs Wochen. Einige Gedächtnis- und andere kognitive Testergebnisse verbesserten sich gegenüber Placebo, andere nicht. Die mit einem Schlafring erfassten Schlafwerte zeigten keinen Vorteil. Die Studie wurde von Threotech finanziert; das Unternehmen war am Studiendesign beteiligt. Für verlässliche Empfehlungen sind unabhängige Bestätigung und längere Untersuchungen nötig. Ein Nutzen zur Vorbeugung oder Behandlung von Demenz lässt sich daraus nicht ableiten.
Ist diese Form besser als andere?
Die genannte Studie verglich mit Placebo und nicht mit anderen Magnesiumformen. Sie belegt deshalb keine Überlegenheit gegenüber Citrat, Oxid oder Bisglycinat. Behauptungen über eine bessere Versorgung des Gehirns sind ebenfalls kein Nachweis eines spürbaren Nutzens im Alltag.
Wie liest du die Mengenangabe?
1.000 mg Magnesium-L-Threonat sind nicht 1.000 mg Magnesium. Für die zugelassene Verbindung nennt die EU-Spezifikation einen Magnesiumanteil von 7,2 bis 8,3 Prozent. Entscheidend ist die gesonderte Magnesiummenge pro Tagesportion. Rechne weitere Magnesiumpräparate mit. Das Verbindungsgewicht auf der Vorderseite ist keine Einnahmeempfehlung.
Für wen ist diese Form nicht vorgesehen?
Die EU-Zulassung für Magnesium-L-Threonat in Nahrungsergänzungsmitteln gilt für Erwachsene und schließt Schwangere und Stillende aus. Solche Produkte sind damit auch nicht für Kinder und Jugendliche vorgesehen. Diese Einschränkung betrifft diese Magnesiumform und lässt sich nicht pauschal auf jede Magnesiumversorgung übertragen.
Was ist bei Erkrankungen und Medikamenten wichtig?
Bei eingeschränkter Nierenfunktion die Einnahme ärztlich abklären, weil sich Magnesium anreichern kann. Magnesium kann Durchfall verursachen und die Aufnahme bestimmter Antibiotika sowie einiger Osteoporosemittel vermindern. Die Apotheke kann notwendige Einnahmeabstände für das konkrete Arzneimittel prüfen. Anhaltende Schlaf- oder Gedächtnisprobleme sollten unabhängig vom Interesse an einem Präparat abgeklärt werden.
Quellen zur Erklärung
- EFSA 2024: Magnesium-L-Threonat, Sicherheitsbewertung und Verfügbarkeit des enthaltenen Magnesiums
- EU-Unionsliste neuartiger Lebensmittel, Stand 10.08.2026: Magnesium-L-Threonat, Verwendungsbedingungen und Magnesiumanteil
- Lopresti und Smith 2026: randomisierte Studie mit 100 Erwachsenen über sechs Wochen; Test- und Schlafergebnisse sowie Finanzierung
- NIH ODS: Magnesium, Mengenangaben auf Präparaten, Nierenfunktion und Arzneimittelwechselwirkungen
Stand: 11.10.2026
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