Auch bezeichnet als: L-Alanin
Alanin ist eine nicht essenzielle Aminosäure und Teil des Glukose-Alanin-Zyklus.
Aufgaben im Körper
Alanin transportiert im Glukose-Alanin-Zyklus Kohlenstoff und Stickstoff zwischen Muskel und Leber und ist Bestandteil von Proteinen. Es kann vom Körper selbst gebildet werden.
Mengen und Orientierung
Für L-Alanin gibt es keinen EU-NRV. Bei einem Aminosäureprodukt zählt die ausdrücklich deklarierte Alaninmenge und nicht lediglich die Gesamtmenge aller Pulverbestandteile.
Formen im Supplement
L-Alanin als Einzelstoff oder Aminosäuremischung.
Einnahme
Ein besonderer Zeitpunkt für Alanin ist nicht allgemein begründet. Normale Proteinquellen liefern es zusammen mit vielen weiteren Aminosäuren und machen eine Einzelgabe häufig entbehrlich.
Kombinationen
EAA-, BCAA- und Proteinmischungen können Alanin enthalten, auch wenn es nicht werblich hervorgehoben wird. Eine Kombination mit Kohlenhydraten ist keine Behandlung von Störungen des Blutzuckers.
Wechselwirkungen
Klinisch relevante Wechselwirkungen sind für isoliertes Alanin wenig dokumentiert. Bei Diabetes, Lebererkrankung oder medizinisch gesteuerter Ernährung sollte die Verwendung trotzdem abgestimmt werden.
Verträglichkeit
Größere Mengen eines Alaninpulvers können Übelkeit oder Verdauungsbeschwerden hervorrufen. Aromen, Säuren und Süßstoffe in Sportgetränken beeinflussen die Verträglichkeit zusätzlich.
Überdosierung
Eine allgemeine Obergrenze für dauerhaft hohe Alaninzufuhr aus Supplementen ist nicht etabliert. Der körpereigene Zyklus ist kein Grund für beliebig große Zusatzmengen.
Nicht unkritisch einnehmen
Für eine isolierte Einnahme besteht meist kein klarer allgemeiner Anlass.
Labor und fachliche Abklärung
Alanin wird im Rahmen spezieller Aminosäureprofile erfasst, nicht als üblicher Energie- oder Blutzuckermarker. Stoffwechselbeschwerden brauchen dafür vorgesehene Untersuchungen.
Lebensmittelquellen
Nahezu alle proteinreichen Lebensmittel.
Quellen und ihr Bezug: Die Linktexte nennen, welche Frage die jeweilige Quelle behandelt. Ergebnisse zu bestimmten Zubereitungen oder Personengruppen gelten nicht automatisch für andere Produkte. Allgemeine Behördeninformationen erklären den Rahmen und belegen keine konkrete Wirkung.
- VKM, norwegische Risikobewertung: L-Alanin in Ergänzungsmitteln; bewertet bestimmte Mengen und Personengruppen, keinen allgemeinen Zusatznutzen oder eine deutsche Höchstmenge.
- BfR: Vitamine und Mineralstoffe in Lebensmitteln
- BVL: Nahrungsergänzungsmittel
- EU-Richtlinie 2002/46/EG
Markenhinweis: Dieser Lexikoneintrag beschreibt Stoffe und ist keine Empfehlung für ein bestimmtes Markenprodukt. Vitale Säulen ist im getrennten, als Werbung gekennzeichneten Bereich „Vitalstoffe“ Natura-Vitalis-Vertriebspartner. Rechte an genannten Marken liegen bei ihren Inhabern.
Redaktioneller Stand: 04.09.2026
Quellenhinweise ergänzt: 20.09.2026. Die Auswahl behandelt die jeweils genannte Frage und ist keine vollständige Bewertung aller Aussagen dieses Eintrags.