Auch bezeichnet als: Pea Protein
Erbsenprotein ist ein pflanzliches Protein mit relativ hohem Lysingehalt.
Aufgaben im Körper
Erbsenprotein liefert pflanzliches Eiweiß und ist besonders lysinreich. Wie bei jeder Einzelquelle bestimmt das gesamte Aminosäureprofil, wie gut es die übrige Ernährung ergänzt.
Mengen und Orientierung
Für Erbsenprotein besteht kein eigener produktspezifischer Referenzwert. Die EU-Referenzmenge von 50 Gramm Protein pro Tag ist ein Kennzeichnungswert für einen durchschnittlichen Erwachsenen und kein persönlicher Bedarfswert. Zu vergleichen sind Protein je Portion und pro 100 Gramm, Natrium, Energie und zugesetzte Aminosäuren.
Formen im Supplement
Erbsenproteinkonzentrat und -isolat.
Einnahme
Es kann zu Mahlzeiten oder rund um Sport verwendet werden. Eine schrittweise Gewöhnung kann bei empfindlicher Verdauung hilfreicher sein als ein vermeintlich perfekter Einnahmezeitpunkt.
Kombinationen
Reisprotein wird häufig ergänzt, weil sich die Aminosäureprofile unterscheiden. Ob diese Mischung nötig ist, hängt von der gesamten Ernährung ab und nicht von jeder einzelnen Portion.
Wechselwirkungen
Bei einer Erbsen- oder anderen Hülsenfruchtallergie sollte das Produkt vorab geprüft werden. Allgemeine Arzneimittelwechselwirkungen sind nicht typisch, doch vorgeschriebene Abstände zu Mahlzeiten gelten auch für den Shake.
Verträglichkeit
Erbsenprotein kann Blähungen, Völlegefühl oder einen erdigen Nachgeschmack verursachen. Isolat enthält meist weniger Faser und Stärke als Konzentrat, Zusatzstoffe bleiben dennoch relevant.
Überdosierung
Sehr große Portionen erhöhen Protein und Energie, ohne automatisch einen besseren Trainingseffekt zu erzeugen. Bei Nierenerkrankungen ist die Gesamtproteinzufuhr medizinisch abzustimmen.
Nicht unkritisch einnehmen
Hülsenfruchtallergien, Geschmack und Verdauungsverträglichkeit beachten.
Labor und fachliche Abklärung
Es gibt keinen Erbsenprotein-Marker im Labor. Ob die Proteinversorgung reicht, wird anhand Ernährung, Körperzustand und gegebenenfalls medizinischer Befunde beurteilt.
Lebensmittelquellen
Erbsen und andere Hülsenfrüchte.
Quellen und ihr Bezug: Die Linktexte nennen, welche Frage die jeweilige Quelle behandelt. Ergebnisse zu bestimmten Zubereitungen oder Personengruppen gelten nicht automatisch für andere Produkte. Allgemeine Behördeninformationen erklären den Rahmen und belegen keine konkrete Wirkung.
- BfR: Vitamine und Mineralstoffe in Lebensmitteln
- BVL: Nahrungsergänzungsmittel
- EU-Richtlinie 2002/46/EG
- EU-Verordnung 1169/2011: Referenzmenge für Protein in der Kennzeichnung
Markenhinweis: Dieser Lexikoneintrag beschreibt Stoffe und ist keine Empfehlung für ein bestimmtes Markenprodukt. Vitale Säulen ist im getrennten, als Werbung gekennzeichneten Bereich „Vitalstoffe“ Natura-Vitalis-Vertriebspartner. Rechte an genannten Marken liegen bei ihren Inhabern.
Redaktioneller Stand: 04.09.2026