Auch bezeichnet als: Körperempfindungen benennen
Empfindungen werden mit neutralen Merkmalen wie warm, gespannt oder pulsierend beschrieben.
Wofür die Methode gedacht ist
Empfindungen möglichst konkret beschreiben und Beobachtung von einer sofortigen Diagnose trennen.
So wird sie durchgeführt
Statt einer pauschalen Gefahrenbewertung Ort und Qualität benennen, etwa Druck in der Schulter. Danach prüfen, ob Lagewechsel, Pause oder medizinische Hilfe angemessen sind.
Geeigneter Rahmen
Ruhiger Moment mit freier Entscheidung, den Fokus wieder nach außen zu richten.
Für wen sie passen kann
Für Personen, die Empfindungen rasch bedrohlich bewerten und eine sachlichere Sprache erproben möchten.
Wann abbrechen oder vorher abklären
Neutral beschreiben heißt nicht, Warnzeichen zu ignorieren; starke neue Brustschmerzen oder Atemnot benötigen sofortige Hilfe.
Weiterführende Fachinformationen zum Thema:
Die Angabe zur Datenlage ist eine redaktionelle Kurzbewertung des Themas. Sie ist keine individuelle Wirksamkeits- oder Behandlungsgarantie.
Redaktioneller Stand: 10.09.2026