Auch bezeichnet als: Long Jump
Anlaufgeschwindigkeit wird über einen einbeinigen Absprung in Weite umgesetzt.
Referenzbeispiel: Leichtathletische Sprungdisziplinen oder Speerwurf. Compendium 2024, Code 15733: 6 MET.
Das Rechenbeispiel bezieht sich nur auf die beschriebene Ausführung. Es ist kein Durchschnitt für alle Varianten oder für eine gesamte Einheit einschließlich Pausen. Die Stundenangabe ist eine Recheneinheit und keine Empfehlung, einzelne Versuche ohne Erholung zu wiederholen.
Schätzung einschließlich Ruheenergie, gerundet auf 10 kcal. Berechnung: MET × Körpergewicht. Die Quelle beschreibt Erwachsene von 19 bis 59 Jahren; die Zahl ist keine individuelle Messung. Eine aktive Stunde dient nur als Recheneinheit, nicht als Trainingsvorgabe.
Was sie bringen kann
Sprintleistung, Schnellkraft, Absprungtechnik und Landekontrolle.
Für wen sie infrage kommt
Für Lauf- und Sprungtrainierende mit Leichtathletik-Anleitung.
Wann lieber nicht oder erst nach Abklärung
Achillessehne, Knie, Hamstrings und Rücken progressiv vorbereiten; Sprunggrube und Absprungbalken prüfen.
So gelingt der Einstieg
Übe zunächst kurze Anläufe und bodennahe Sprünge in eine vorbereitete Sandgrube. Ein gleichmäßiger Rhythmus und sichere Landung gehen vor voller Anlaufgeschwindigkeit.
Varianten und Unterformen
Weitsprung, Technikläufe, Mehrfachsprünge
Ausrüstung und Umgebung
Sprunggrube, Laufschuhe oder Spikes. Typischer Rahmen: Leichtathletikanlage.
Anlauf, Absprung, Flug und Landung verstehen
Beim Weitsprung zählt das Zusammenspiel der Bewegungen. Ein schneller Anlauf allein ergibt noch keinen gut ausgeführten Sprung.
Anlauf: Du baust Geschwindigkeit auf und bereitest den Übergang zum Absprung vor. Für den Einstieg wird der Anlauf passend zum Können gewählt. Ein kurzer, wiederholbarer Ablauf lässt sich mit der Trainingsleitung leichter beurteilen als ein sofortiger Versuch mit maximalem Tempo.
Absprung: Der Sprung erfolgt mit einem Bein. Das andere Bein und die Arme unterstützen die Bewegung; der Oberkörper bleibt beim Absprung aufgerichtet. Ziel ist ein fließender Übergang aus dem Laufen in den Sprung.
Flug: Bewegungen der Arme und Beine helfen, die Körperlage zu kontrollieren und die Landung vorzubereiten. Schritt-, Hang- und Laufsprung sind unterschiedliche technische Lösungen. Komplizierte Bewegungen in der Luft sind keine Voraussetzung für die ersten angeleiteten Sprünge.
Landung: Für die grundlegende Ausführung werden beide Füße nebeneinander zur Landung in die Sandgrube geführt. Die Landung gehört von Anfang an zur Technikübung. Besprich mit der Trainingsleitung, ob der gesamte Ablauf kontrolliert gelingt, bevor Anlauf und Tempo gesteigert werden.
Warum die Landung bei der Weite mitzählt
Beim Wettkampf mit Absprungbalken wird von der Absprunglinie bis zum nächstgelegenen Körperabdruck im Sand gemessen. Fällst du nach der Fußlandung nach hinten und hinterlässt dort einen näher an der Linie liegenden Abdruck, zählt dieser. Deshalb gehört eine kontrollierte Landung zur Sprungleistung.
In der Kinderleichtathletik können stattdessen Absprungflächen und Landungszonen verwendet werden. Kläre vor einem Vergleich, welche Messweise gilt. Eine Zonenwertung und eine vom Balken gemessene Weite sind unterschiedliche Ergebnisse.
Quellen zu Technik und Weitenmessung:
- World Athletics: Weitsprung – Ablauf, Technik und Weitenmessung.
- DLV: Kinderleichtathletik – Anlauf, Absprung, Landung und Sprungformen.
Technik und Weitenmessung geprüft: 19.10.2026. Dieser Prüfstand gilt ausschließlich für diese beiden Ergänzungen.
Quellenbasis: Die Aktivitätseinordnung orientiert sich an den WHO-Bewegungsempfehlungen und den Nationalen Empfehlungen für Bewegung. Die konkreten Quellen für Kalorienbeispiele stehen direkt bei der Berechnung. Fehlende passende Daten werden offengelegt; die Texte sind redaktionelle Einordnungen und keine Wirksamkeitsnachweise für jede einzelne Sportart.
- 2024 Compendium of Physical Activities
- WHO: Guidelines on physical activity and sedentary behaviour
- BMG: Nationale Empfehlungen für Bewegung
Markenhinweis: Genannte Marken dienen nur der eindeutigen Einordnung gebräuchlicher Trainings- oder Gerätebezeichnungen. Die Rechte liegen bei den jeweiligen Inhabern; die Aufnahme bedeutet weder eine wirtschaftliche Verbindung noch eine Empfehlung.
Redaktioneller Stand: 10.09.2026