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Vitale Säulen

Entspannungs- und Stresslexikon Autogenes Training – Grundübung

Methode und Stresswissen verständlich erklärt

Autogenes Training – Grundübung

Autogenes Training

Auch bezeichnet als: AT-Grundstufe

Die Grundstufe verbindet eine ruhige Haltung mit wiederholten Formeln zu Ruhe und Körperempfindungen.

EintragsartÜbung
Schwierigkeitsgrad3 von 5
Zeitlicher RahmenZum Lernen kurze Einheiten, beispielsweise 3–5 Minuten.
DatenlageÜberwiegend belegt

Wofür die Methode gedacht ist

Autogenes Training als erlernbares Verfahren mit ruhigen Vorstellungen kennenlernen, nicht als Befehl an den Körper.

So wird sie durchgeführt

Eine bequeme Haltung einnehmen und mit einer kurzen Ruheformel beginnen. Schwere- und Wärmevorstellungen nach qualifizierter Anleitung üben, ohne Empfindungen erzwingen zu wollen; am Ende bewusst zurücknehmen.

Geeigneter Rahmen

Ein ruhiger vertrauter Ort, anfangs möglichst mit geeigneter Anleitung.

Für wen sie passen kann

Für Personen, denen ruhige innere Formeln und Vorstellungen liegen.

Wann abbrechen oder vorher abklären

Bei Angst, Unwirklichkeitsgefühl oder belastenden Erinnerungen die Augen öffnen und sich im Raum orientieren; bei ausgeprägten psychischen Beschwerden angeleitet üben.

Sicherheitshinweis: Entspannungsübungen werden nur in sicherer Umgebung ausgeführt, niemals beim Fahren oder Bedienen von Maschinen. Bei Atemnot, Brustschmerz, Ohnmachtsgefühl, Panikzunahme, starken Schmerzen oder deutlicher Verschlechterung wird die Übung beendet und die Ursache geklärt.

Weiterführende Fachinformationen zum Thema:

Die Angabe zur Datenlage ist eine redaktionelle Kurzbewertung des Themas. Sie ist keine individuelle Wirksamkeits- oder Behandlungsgarantie.

Redaktioneller Stand: 10.09.2026

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