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Vitale Säulen

Entspannungs- und Stresslexikon Atemübung im Autogenen Training

Methode und Stresswissen verständlich erklärt

Atemübung im Autogenen Training

Autogenes Training

Auch bezeichnet als: Atemformel

Der Atem wird passiv beobachtet, ohne ihn absichtlich zu vertiefen oder zu kontrollieren.

EintragsartÜbung
Schwierigkeitsgrad3 von 5
Zeitlicher RahmenAls kurzer Teil einer angeleiteten Grundübung.
DatenlageÜberwiegend belegt

Wofür die Methode gedacht ist

Den Atem im Autogenen Training als selbsttätigen Vorgang wahrnehmen, statt ihn bewusst zu takten.

So wird sie durchgeführt

Bequem ruhen und sich daran erinnern, dass der Atem von selbst kommt und geht. Weder tiefere Züge noch Haltephasen herstellen; zum Schluss bewusst orientieren.

Geeigneter Rahmen

Ruhige Umgebung mit einer Haltung, in der Atmung frei möglich ist.

Für wen sie passen kann

Für Personen, denen das passive Beobachten leichter fällt als Zählen oder Atemsteuerung.

Wann abbrechen oder vorher abklären

Bei zunehmender Atemkontrolle oder Angst vor dem Atmen den Fokus nach außen verlagern und bei Bedarf fachlich anpassen.

Sicherheitshinweis: Entspannungsübungen werden nur in sicherer Umgebung ausgeführt, niemals beim Fahren oder Bedienen von Maschinen. Bei Atemnot, Brustschmerz, Ohnmachtsgefühl, Panikzunahme, starken Schmerzen oder deutlicher Verschlechterung wird die Übung beendet und die Ursache geklärt.

Weiterführende Fachinformationen zum Thema:

Die Angabe zur Datenlage ist eine redaktionelle Kurzbewertung des Themas. Sie ist keine individuelle Wirksamkeits- oder Behandlungsgarantie.

Redaktioneller Stand: 10.09.2026

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