Auch bezeichnet als: Japanisches Bogenschießen
Ein ritualisierter Bewegungsablauf verbindet Haltung, Zugtechnik, Atmung und Zielabgabe.
Kalorienorientierung: Derzeit kein ausreichend passender Referenzwert hinterlegt. Kyudo verbindet langsame Abläufe und Haltearbeit; ein gewöhnlicher Freizeit-Bogenschießwert ist kein belegter Ersatz.
Was sie bringen kann
Haltungskontrolle, Schulterkoordination und Konzentration.
Für wen sie infrage kommt
Für Menschen, die sich geduldig mit einer präzisen Bogen- und Bewegungsform beschäftigen möchten. Das Angebot setzt sichere Einweisung und zur Person passende Ausrüstung voraus.
Wann lieber nicht oder erst nach Abklärung
Bogenbereich sichern; Schulterbelastung und Material nur unter Fachanleitung aufbauen.
So gelingt der Einstieg
Beginne in einem Dojo mit Haltung und Bewegungsfolge ohne vollständigen Schuss. Bogenführung, Schießkommandos und Material werden unter Anleitung schrittweise eingeführt.
Varianten und Unterformen
Makiwara, Distanzschießen
Ausrüstung und Umgebung
Yumi, Pfeile, Schutzausrüstung und Aufsicht. Typischer Rahmen: Kyūdōjō.
Quellenbasis: Die Aktivitätseinordnung orientiert sich an den WHO-Bewegungsempfehlungen und den Nationalen Empfehlungen für Bewegung. Die konkreten Quellen für Kalorienbeispiele stehen direkt bei der Berechnung. Fehlende passende Daten werden offengelegt; die Texte sind redaktionelle Einordnungen und keine Wirksamkeitsnachweise für jede einzelne Sportart.
- 2024 Compendium of Physical Activities
- WHO: Guidelines on physical activity and sedentary behaviour
- BMG: Nationale Empfehlungen für Bewegung
Markenhinweis: Genannte Marken dienen nur der eindeutigen Einordnung gebräuchlicher Trainings- oder Gerätebezeichnungen. Die Rechte liegen bei den jeweiligen Inhabern; die Aufnahme bedeutet weder eine wirtschaftliche Verbindung noch eine Empfehlung.
Redaktioneller Stand: 10.09.2026