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Vitale Säulen

Bewegungs- und Sportarten-Lexikon Blindenfußball

Bewegungsart verständlich erklärt

Blindenfußball

Parasport

Auch bezeichnet als: 5-a-side Football, Blind Football

Ein klingender Ball, Zurufe und Bande ermöglichen ein schnelles Fußballspiel mit Augenabdeckung.

Schwierigkeitsgrad5 von 5

Kalorienorientierung: Derzeit kein ausreichend passender Referenzwert hinterlegt. Blindenfußball hat besondere Orientierungs- und Bewegungsmuster; sehendes Freizeitfußball wird nicht als gleichwertige Messgrundlage verwendet.

Was sie bringen kann

Orientierung über Gehör, Ausdauer, Balltechnik und Teamkommunikation.

Für wen sie infrage kommt

Für sehbehinderte oder blinde Spielende in spezialisiertem Team.

Wann lieber nicht oder erst nach Abklärung

Kollisionen werden durch Zurufregeln reduziert; stille Umgebung und vollständige Einweisung sind zwingend.

So gelingt der Einstieg

Beginne im spezialisierten Training mit akustischer Orientierung, Ballkontakt und Zurufregeln. Kurze geführte Spielformen bereiten auf das sichere Zusammenspiel mit Augenabdeckung vor.

Varianten und Unterformen

Training, Para-Wettkampf

Ausrüstung und Umgebung

Klingelball, Eyeshades, Kopf- und Beinschutz. Typischer Rahmen: Bandenfeld.

Sicherheitshinweis: Die Angaben dienen der allgemeinen Einordnung und ersetzen keine individuelle Untersuchung oder Trainingsfreigabe. Bei neuen oder starken Beschwerden, Brustschmerz, Atemnot, Schwindel, akuten Verletzungen oder ungeklärter Belastungsintoleranz Training beenden und medizinisch abklären. Bei Erkrankungen, Schwangerschaft, nach Operationen oder längerer Inaktivität Belastung passend und schrittweise planen.

Quellenbasis: Die Aktivitätseinordnung orientiert sich an den WHO-Bewegungsempfehlungen und den Nationalen Empfehlungen für Bewegung. Die konkreten Quellen für Kalorienbeispiele stehen direkt bei der Berechnung. Fehlende passende Daten werden offengelegt; die Texte sind redaktionelle Einordnungen und keine Wirksamkeitsnachweise für jede einzelne Sportart.

Markenhinweis: Genannte Marken dienen nur der eindeutigen Einordnung gebräuchlicher Trainings- oder Gerätebezeichnungen. Die Rechte liegen bei den jeweiligen Inhabern; die Aufnahme bedeutet weder eine wirtschaftliche Verbindung noch eine Empfehlung.

Redaktioneller Stand: 10.09.2026

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