Auch bezeichnet als: Stimuluskontrolle
Stimulus-Kontrolle soll die Verbindung zwischen Bett und Schlaf stärken und langes angespanntes Wachliegen reduzieren.
Was dahintersteckt
Stimulus-Kontrolle soll die Verbindung zwischen Bett und Wachliegen oder Anspannung lockern; sie ist ein verhaltenstherapeutischer Baustein.
Was den Schlaf beeinflussen kann
Langes angestrengtes Wachliegen, häufiges Arbeiten im Bett und unpassende Bettzeiten können die Verknüpfung verstärken.
Was im Alltag sinnvoll sein kann
Bei deutlich wachem, angespanntem Liegen eine ruhige Tätigkeit außerhalb des Betts wählen und bei Schläfrigkeit zurückkehren, ohne Uhrzwang.
Wann Selbsthilfe nicht ausreicht
Bei Sturzgefahr oder eingeschränkter Mobilität muss der Ablauf angepasst werden; nächtliches Aufstehen darf nicht gefährlich werden.
Fachliche Abklärung
In einer KVT-I wird die Methode auf Wohnsituation, Begleiterkrankungen und tatsächliche Schlafgelegenheit abgestimmt.
Weiterführende Fachinformationen zum Thema:
Die Angabe zur Datenlage ist eine redaktionelle Kurzbewertung des Themas. Sie ist keine individuelle Wirksamkeits- oder Behandlungsgarantie.
Redaktioneller Stand: 10.09.2026