Auch bezeichnet als: Individuelle Resonanzfrequenzatmung
Langsames gleichmäßiges Atmen wird häufig mit Biofeedback kombiniert; der individuell angenehme Rhythmus variiert.
Die Bewertung bezieht sich auf den zusätzlichen Nutzen einer individuell ermittelten Resonanzfrequenz gegenüber einem festen langsamen Atemrhythmus. Dieser Zusatznutzen ist bisher nicht ausreichend belegt.
Wofür die Methode gedacht ist
Einen individuell passenden langsamen Atemrhythmus in Verbindung mit Herzschlagrückmeldung trainieren; die persönliche Resonanz ist nicht bei allen gleich.
So wird sie durchgeführt
Unter Anleitung verschiedene ruhige Atemfrequenzen mit geeigneter Messung vergleichen. Ohne Messung nur angenehm langsam atmen und dies nicht als ermittelte Resonanzfrequenz ausgeben.
Geeigneter Rahmen
Ruhiger Trainingsplatz, bei gezieltem Resonanztraining mit geeignetem Biofeedback.
Für wen sie passen kann
Für strukturiertes Atemtraining mit fachlicher Rückmeldung, sofern Messung keinen Leistungsdruck erzeugt.
Wann abbrechen oder vorher abklären
Ein hoher HRV-Ausschlag ist keine Gesundheitsgarantie; Herzrhythmusstörungen und ausgeprägte Gesundheitsangst vor dem Training besprechen.
Passende Querverweise
Weiterführende Fachinformationen zum Thema:
- Studie 2026: Individuelle Resonanzfrequenz oder fester Atemrhythmus im HRV-Biofeedback Randomisierte Studie von 2026 mit 88 Erwachsenen mit erhöhter Stressbelastung über vier Wochen. Beide Biofeedback-Atemgruppen berichteten weniger Beschwerden als die Wartegruppe. Ob eine individuell ermittelte Resonanzfrequenz einen zusätzlichen Nutzen bietet, ließ sich nicht sicher feststellen.
Die Angabe zur Datenlage ist eine redaktionelle Kurzbewertung des Themas. Sie ist keine individuelle Wirksamkeits- oder Behandlungsgarantie.
Redaktioneller Stand: 10.09.2026