Auch bezeichnet als: Somnambulismus
Beim Schlafwandeln treten komplexe Handlungen aus dem Schlaf heraus auf, meist ohne vollständige Erinnerung am Morgen.
Was dahintersteckt
Beim Schlafwandeln können Bewegungen und Handlungen auftreten, obwohl die Person nicht vollständig wach und orientiert ist.
Was den Schlaf beeinflussen kann
Schlafmangel, Fieber, Stress, Alkohol und bestimmte Schlafmittel können Episoden begünstigen.
Was im Alltag sinnvoll sein kann
Stolperstellen und gefährliche Gegenstände entfernen; Türen und Fenster so sichern, dass Fluchtwege erhalten bleiben.
Wann Selbsthilfe nicht ausreicht
Nicht gewaltsam festhalten oder erschrecken; bei unmittelbarer Gefahr ruhig schützen und Hilfe holen.
Fachliche Abklärung
Neu im Erwachsenenalter auftretendes, verletzungsträchtiges oder häufiges Schlafwandeln sollte schlafmedizinisch untersucht werden.
Weiterführende Fachinformationen zum Thema:
Der Hinweis zur Abklärung beschreibt, wann fachliche Unterstützung wichtig ist. Er ist keine Bewertung der Datenlage und keine Diagnose.
Redaktioneller Stand: 10.09.2026