Auch bezeichnet als: Sleep Inertia
Schlafträgheit beschreibt vorübergehende Benommenheit und reduzierte Leistungsfähigkeit direkt nach dem Erwachen.
Was dahintersteckt
Nach dem Erwachen kann Denken und Reagieren vorübergehend verlangsamt sein. Dieses Übergangsphänomen heißt Schlafträgheit.
Was den Schlaf beeinflussen kann
Schlafmangel, abruptes Wecken und die Schlafphase beim Erwachen können die Ausprägung verändern.
Was im Alltag sinnvoll sein kann
Zwischen Aufwachen und anspruchsvollen Aufgaben einen Übergang einplanen; erst bei sicherer Wachheit losfahren.
Wann Selbsthilfe nicht ausreicht
Lange Verwirrtheit oder ungewöhnlich schwere Weckbarkeit sollte nicht pauschal als normale Morgenmüdigkeit gelten.
Fachliche Abklärung
Ausgeprägte, wiederkehrende Schlafträgheit kann in einer schlafmedizinischen Sprechstunde genauer beschrieben und untersucht werden.
Weiterführende Fachinformationen zum Thema:
Die Angabe zur Datenlage ist eine redaktionelle Kurzbewertung des Themas. Sie ist keine individuelle Wirksamkeits- oder Behandlungsgarantie.
Redaktioneller Stand: 10.09.2026